Was ist Adipositas

Wikipedia schreibt dazu:

Bei der Adipositas (lat. adeps = fett) bzw. Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas (selten Obesität; im engl. aber fast nur "obesity") handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt, nach WHO-Definition, ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis [...]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas

Allgemeines zu Adipositas

Unter Übergewicht versteht man eine Erhöhung des Körpergewichts durch eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfettanteils versteht. Zur Definition und Einteilung von Übergewicht bzw. Fettleibigkeit ("Adipositas") benutzen Mediziner den sogenannten Body-Mass-Index (BMI). Der BMI korreliert mit der Körperfettmenge und ist definiert als das Körpergewicht (in Kilogramm) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern). Somit lässt sich der BMI für jeden Menschen leicht berechnen: Für einen 140 kg schweren und 1,80 m großen Mann beträgt er entsprechend z.B. 140: (1,8x1,8) kg/m2 = 43,2 kg/m2.


Um Unter-, Normal-, Übergewicht und Fettleibigkeit ("Adipositas") voneinander abzugrenzen, wird zumeist auf eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückgegriffen, die zwischen Untergewicht (BMI < 18,5 kg/m2 ), Normalgewicht (BMI 18,5- 25 kg/m2 ), Übergewicht (BMI 25 – 30 kg/m2 ) sowie Adipositas Grad I (BMI 30 -35 kg/m2 ), Grad II (BMI 35 – 40 kg/m2 ) und Grad III (BMI > 40 kg/m2) differenziert.


Mehr als 30% der Bevölkerung der USA wiesen 2003 einen BMI > 30 auf, ähnliche Zahlen existieren auch für Europa. Dabei scheint der Anteil der Übergewichtigen und Fettleibigen in den vergangenen Jahren noch weiterhin gestiegen zu sein,  wobei davon alle Altersklassen betroffen sind, d.h. sowohl unter Kindern und Jugendlichen als auch unter älteren Menschen steigt der Anteil der Übergewichtigen oder sogar Fettleibigen weiter an. Die Gründe hierfür können verschieden sein (Genetik, Umweltfaktoren, psychische oder körperliche Erkrankungen).