ein Ernährungstagebuch führen

 

Spüren Sie versteckte Dickmacher auf, protokollieren Sie Heißhungerattacken, finden Sie heraus, wann Sie wieviel essen.

Sie kennen jetzt Ihren BMI und wissen, wie viele Kalorien Sie ungefähr pro Tag verbrennen. Aber wie viel essen Sie tatsächlich? Wenn Sie in der letzten Zeit oder auch über Jahre hinweg zugelegt haben, war Ihre Energiebilanz offenbar positiv, sie haben mehr gegessen, als verbraucht.

Aufschluss über Ihre Essgewohnheiten, über versteckte Dickmacher und über Ihre durchschnittliche tägliche Kalorienzufuhr gibt ein Ernährungstagebuch. Über zehn bis 14 Tage ein solches Tagebuch zu führen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Wunschgewicht. Ausschlaggebend ist, während dieser Zeit ganz normal weiter zu essen – und weiter zu sündigen –, damit das Protokoll Ihre Essgewohnheiten und Ihre durchschnittliche Kalorienaufnahme wirklich zeigt.

Warum der Aufwand? „Nur so können Sie ermitteln, welche Menge Sie am Tag essen, um satt zu werden – und wie viel Kalorien diese Menge im Durchschnitt enthält”, erklärt Professor Volker Schusdziarra, Ernährungswissenschaftler und Leiter der Ernährungsambulanz am Klinikum rechts der Isar in München. Zweiter wichtiger Aspekt des Ernährungstagebuches: „Es gibt Aufschluss über individuelle Vorlieben und Geschmack”, sagt Schusdziarra. Das Protokoll zeigt, welche Lebensmittel wesentlich zur täglichen Kalorienaufnahme beitragen.



Quelle:
http://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen/Ein-Ernaehrungstagebuch-fuehren--107291.html
Simone Herzner / www.apotheken-umschau.de; 24.03.2011, aktualisiert am 11.05.2011